Im Vorfeld hatte sie eine Wunschliste der langjährigen Kolleginnen, Kollegen sowie ihrer Familienangehörigen erstellt, mit welchen sie ihren letzten Tag gerne feiern wollte. Fast alle waren der Einladung gerne gefolgt.

Als Teilzeitkraft habe sie unter dem damaligen Geschäftsführer Heinz Wüllner und auf ausdrückliche Empfehlung von Pfarrer Andreas Weber von der Pfarrei St. Margareta Margretenhaun am 01. Juli 1997 ihren Dienst in der Verwaltung und Buchhaltung des Caritasverbands Fulda angetreten, so Geschäftsführerin Susanne Saradj in ihrer Laudatio. In den fast 30 Jahren habe sie im Verband sowohl dienstlich als auch privat viel erlebt. Wichtig war ihr jedoch, sich kontinuierlich in Word, Excel, Outlook und Bürokommunikation fortzubilden und immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Sie habe somit dazu beigetragen, dass der Verband mit der wachsenden Digitalisierung Schritt gehalten und sich zukunftsfähig vor allem in der Buchhaltung weiterentwickelt habe. Sie habe ihre Arbeit stets mit Gewissenhaftigkeit, großer Fachkenntnis, zuverlässig, loyal, kollegial und höchstem Verantwortungsbewusstsein erledigt. Als caritativ-kirchliche Mitarbeiterin waren ihr christliche Angebote und Impulse im Verbandsleben immer wichtig und daran habe sie sich gerne und kontinuierlich beteiligt. Susanne Saradj betonte besonders, dass Birgit Sachs in glücklichen als auch dunklen, schmerzhaften Zeiten von ihrem Glauben getragen worden sei. Ganz selbstverständlich habe sie sich bei zahlreichen dienstlichen Veranstaltungen und Festen, meist im Hintergrund, aktiv eingebracht. Als Beispiele nannte Susanne Saradj zahlreiche Verbandsfeiern, Schulungen und das Singen im Mitarbeiterchor sowie ihr ehrenamtliches Engagement beim Katholikentag.
In all den Jahren habe Birgit Sachs mit drei Geschäftsführern und jetzt mit ihr als Geschäftsführerin außergewöhnlich zuverlässig zusammengearbeitet, hob Susanne Saradj hervor. Sie hinterlasse große Fußstapfen, fachlich wie menschlich. Die Einarbeitung der neuen Kollegen habe sie in den vergangenen Monaten sehr souverän fast nebenbei erledigt. Ihre ruhige, unaufgeregte Art wird im Arbeitsalltag fehlen. Persönlich, im Namen des Vorstands, der Mitarbeiterschaft und der Kolleginnen und Kollegen des Diözesancaritasverbandes wünschte ihr die Geschäftsführerin für alles, was im Berufsalltag zu kurz gekommen sei, nun Zeit und Freude. Besonders für die Zeiten mit der Familie, den beiden Töchtern und Enkelkindern viele schöne Momente, Zuversicht, Gesundheit und Gottes reichen Segen. Birgit Sachs bleibe ein Teil der Caritas-Familie.
Carola Rockel und Monika Niestroj sprachen ihren persönlichen, sehr herzlichen Dank für die jahrzehntelange, stets kollegiale Zusammenarbeit aus und erinnerten auch an viele private, gemeinsame Aktivitäten und lustige Begebenheiten. Bereichsleiterin Janina Wübbelsmann, Fachbereichsleiterin ambulante Pflege Leona Heller und Slawomira Bok dankten anerkennend für die gesamte Mitarbeiterschaft aus den verschiedenen Fachbereichen. Einen lobenden Rückblick auf die gemeinsame Zeit und anerkennende Worte fand der bereits im Ruhestand befindliche ehemalige Kollege Martin Narz, der das Büro mit Birgit Sachs fast 25 Jahre geteilt hatte. Nach dem persönlichen Schlusswort von Birgit Sachs konnten alle Gäste mit einer Fotobox Bilder erstellen und sich mit persönlicher Widmung im Gästebuch verewigen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt.