Caritas-Zentrum für Sucht- und Drogenhilfe Fulda
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B.I.G. - Beratung für Internet- und Glücksspielabhängige


Von den Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern ist das "Pathologische Glücksspiel" seit 2001 als behandlungswürdige Krankheit anerkannt. Es wird im ICD 10 ("Internationale Classification of Deseases", WHO 1991) unter der Ziffer F 63.0 als "Störung der Impulskontrolle" aufgeführt.

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Wesentliche Merkmale der Glücksspielabhängigkeit gleichen denen der Abhängigkeit von einer psychoaktiven Substanz. In beiden Fällen verfügt die Person, die abhängig ist, nur über eine eingeschränkte Kontrolle über das eigene Verhalten und setzt es, trotz starker negativer Konsequenzen, fort.
Für Internetsüchtige gibt es trotz steigender Zahlen und dem immer deutlicher sichtbar werdenden Suchtpotential bisher wenig spezielle Angebote, obwohl die Folgen (sozialer Rückzug, Realitätsverlust, Beziehungsschwierigkeiten etc.) von verheerender Auswirkung sind. Da wir die Erfahrung machen, dass Kinder und Jugendliche besonders den immer stärker werdenden Internetanreizen unterliegen und reale freundschaftliche Kontakte zugunsten von Chat-Freunden und Online-Spielen vernachlässigen, widmen wir diesem Bereich in unserer Arbeit entsprechende Aufmerksamkeit.

Ansprechpartnerin ist Frau Karola Günther

                                          Telefon 0661 2428-361

Für Angehörige und Betroffene aus den Bereichen Pathologisches Glücksspiel und Internetabhängige haben wir folgende spezielle Angebote:

Glücksspielabhängige

  • Regelmäßige Informations- und Motivationsgruppe für Glücksspieler/Innen und deren Angehörige: (4-5 aufeinanderfolgende Termine; an jeweils einem Treffen Teilnahme eines Mitarbeiters der Schuldnerberatung) Aktuelle Gruppentermine bitte telefonisch erfragen unter 0661 2428360


 
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Inhalte der Informations- und Motivationsgruppe

  • Was ist Glücksspielsucht?
  • Wann ist jemand spielsüchtig?
  • Hintergründe für problematisches oder abhängiges Spielen
  • Welche Folgen ergeben sich aus problematischem oder abhängigem Spielverhalten?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten für Glücksspielsucht gibt es?
  • Raus aus den Schulden - Umgang mit Geld
  • Klären, welcher Hilfsweg für den Einzelnen sinnvoll ist - Motivation schaffen
  • Welche Unterstützung braucht jemand dazu?
  • Was können Angehörige tun?
  • Welche Hilfestellung gibt es durch unsere Beratungsstelle?
  • Welche Angebote der Selbsthilfe gibt es für Menschen, denen das Glücksspiel ausser Kontrolle geraten ist?



Ambulante Rehabilitation und Ambulante Nachsorge für glücksspielsüchtige Menschen
Vermittlung in stationäre Therapie
Kooperation mit der Schulderberatung - in einem gemeinsamen Clearing-Gespräch am "BIG-Tisch"

Internetabhängige

  • Offene Informations- und Gesprächsrunden für Menschen mit
    pathologischem PC-Gebrauch


Inhalte der Informationsabende

  • Was ist pathologischer PC-Gebrauch und wann ist jemand internetsüchtig (um welche Art von exzessiver PC-Nutzung handelt es sich; Zeitfaktor)
  • Worin besteht der Unterschied zwischen der realen und der virtuellen Welt?
  • Wie kann ich zu einer eingeschränkten, kontrollierten Computer- bzw. Internetnutzung gelangen?
  • Klärung von persönlichen Fragen


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